Große Zinne

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Auronzohütte 2320m
Einstieg Normalweg 2560m 0:45 Std
Große Zinne Gipfel 2999m 2:22 Std
Ausstieg Normalweg 2560m 2:40 Std
Auronzohütte 2320m 0:30 Std

Anstieg: 700m Jahresanstieg: 13715m 6:17 Std
gesamt: 6:30 - 14:10 7:40 Std

Kommentar: Sehr starke Gefühle hatten Wolfgang und ich, als wir mit unserem Bergführer Luis Strobl bei Traumwetter die Große Zinne ersteigen durften. Die Kletterei war ein Genuss, wenn auch einige Stellen 3. Grades in den Kaminen nicht einfach waren. Belohnt wurden wir durch eine einsame glückliche Gipfelstunde. Schön war auch das anschließende Abseilen über längere Strecken. Wir hatten volles Vertrauen zu unserem sehr guten Bergführer und sind sehr stolz, diesen Berg bezwungen zu haben.

Blick um 6:30 Uhr von der Auronzohütte auf den wunderschönen Sonnenaufgang hinter dem Zwölfer.

Das Monte Cristallo-Massiv im ersten Morgenrot.

Auch die Spitzen der Cadini-Gruppe leuchten schon.

Nun wird es Ernst. Wolfgang wird von unserem Bergführer Luis Strobl eingebunden.

Hier ein erster beruhigter Blick auf die erste Anstiegsrampe. So etwas kennen wir ja schon. 

Hier wird es schon etwas steiler. Und hier sollen wir später herunterkommen ???

Wolfgang lacht schon, denn so ähnlich war es doch auch auf dem Pisciadu-Steig. Eigentlich fehlt nur das Stahlseil zum Festhalten. 

Hinter einer Felskante taucht auf einmal weit unter uns die Auronzo-Hütte auf.

Hier klettert der Meister vor.

Und noch eine Stufe höher.

Und der Gesellenanwärter klettert hinterher.

Es wird noch ein Stückchen schwieriger.

Hier zeigt uns der Luis Strobl, wie man diesen Kamin im 3. Grad leicht und locker angeht.

Leicht und locker geht er weiter. Jetzt muss "nur noch" der Felsklotz links oben überwunden werden.

Wolfgang zeigt, wie man einen solchen Kamin richtig angeht.

Und schau mal, so einfach geht es höher.

Dafür gibt es von unserem hervorragendem Bergführer einen Riesenlob.

Und weiter geht es die letzten Stufen zum Gipfel hinauf.

Die zwei Klettergesellenanwärter müssen sich beim Gedanken, den Gipfel geschafft zu haben erst einmal am Gipfelkreuz festhalten.

Gipfelfoto mit unserem lieben Bergführer Luis Strobl zusammen.

Ein Gipfelblick auf die Rautköpfe links, den Schwalbenkofel mit den halb verdeckten Bullköpfen, dem Hocheben- Mitteleben- und Unterebenkofel, sowie der dunkleren Haunold-Gruppe rechts. Unten in der Bildmitte ist der Schwabenalpenkopf zu sehen und oben der Alpenhauptkamm.. 

In der Bildmitte die Dreischusterspitze, die Schusterplatte, die Altensteinspitze und der Innichriedlknoten, darunter der Toblinger Knoten, der Sextenstein und rechts der Paternkofel.

Links der Misurina-See und der Lago d`Antorno, rechts darüber das Cristallo-Massiv und im Vordergrund die westliche Zinne.

Vor den Fanes-Sennes-Bergen im Hintergrund thront die rote Hohe Gaisl, rechts daneben der Dürrenstein, rechts davor die Rautköpfe. Neben der westlichen Zinne im Vordergrund ist noch die Ostschulter des Monte Piano zu sehen.  

Der Höhenzug hinter den Felsen der großen Zinne zeigt von links die Sextener Rotwand, den Elfer, den Zsigmondy-Grat, die Hochbrunner-Schneid, sowie die Zwölfer-Gipfel.

Wolfgang schwelgt im Gipfelglück.

Hoch über dem Auronzo-Tal liest unser Bergführer die letzten Gipfelbucheinträge....

.... die hier vom Wanderhörnchen ergänzt werden.

Nun geht`s mit Wolfgang bergab, das große Abseilen beginnt.

Auch das Hörnchen wandert rückwärts auf den Abgrund zu.

Hier soll es nun senkrecht runtergehen, ob das gut geht ???

Wolfgang beobachtet mich aus sicherer Deckung.

Und da hangele ich mich langsam aber mit zunehmender Freude die steile Wand herunter....

 

.... und denke, dass ich mich doch so langsam auf die Sicherung verlassen kann.

Hier stecke ich leider mitten im Kamin, dennoch geht es stetig, aber nicht zu schnell  abwärts. 

Na, hier muss ich doch erst einmal nach außen herausklettern.

So, bald hab ich das Schlimmste geschafft - denke ich ???

Doch jetzt geht es nochmals weiter bergab und ich bekomme langsam Übung.

Wolfgang dokumentiert hervorragend meine Fortschritte.

Wie man doch so schnell rückwärts den Berg herunterlaufen kann.

Und hier soll ich über eine Seillänge von 60 Metern heruntergestiegen sein ???

Nach dem Erreichen des Ausstiegs nur ein Staunen - wo haben wir uns eigentlich die letzten Stunden entlangbewegt ???

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